Der Dom
Der Dom ist dem Schutzheilige von L’Aquila gewidmet, S. Massimo, Martyrer aus Aveia. Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert erbaut, aber durch das Erdbeben von 1703 wurde sie komplett zerstört und schrittweise im 19. Jahrhundert wiederaufgebaut.
Die neoklassische Fassade reicht das Jahr 1851 zurück und ist von vier ionischen Seelen im Unterteil und zwei Seitenturme charakterisiert. Über dem Architrav der Hauptportal sind drei Wappen sichtbar: das Wappen des Pontifex, das des Stadtkapitels und das des Erzbischofs.
Das Innere besteht aus einem weiten Mittelschiff und zwei Seitenschiffe und dort werden der Grabstein Agnifili di Silvestro von L’Aquila, ein wertvoller Holzchor des 18. Jahrhunderts und Bilder der 15. und 16. Jahrhunderte erhalten. Der Hochaltar (18. Jahrhundert ), unter dem die Reliquien von S. Massimo gestellt wurden, wird an Mannella di Pescocostanzo zugeschrieben.
Die Basilika von Collemaggio
Im Jahre 1275 kehrte Pietro da Morrone von Lion zurück und hielt in Collemaggio, einem Ort neben der Stadt, um auszuruhen. Während des Schlafs zeigte sich ihm im Traum der Wunsch der Jungfrau Maria über eine Ihr gewidmete Kirche. Auf jenem Berg steht heute die bekannteste Kirche der Stadt.
Links der Basilika öffnet sich die Heilige Tür, wodurch Pietro da Morrone 1294 ging, um unter dem Namen Zölestin V. zum Papst ernannt zu werden. Seine sterbliche Hülle ist in dem Mausoleum rechts vom Hauptaltar aufbewahrt, einem Renaissancewerk von Gerolamo da Vicenza.
Das Innere der Kirche erhielt seine ursprüngliche gotische Pracht dank einer Restaurierung, die 1972 beendet wurde.
Basilica di S. Bernardino
Die Basilika S. Bernardino ist die größte Renaissancekirche in Abruzzen und wurde im Jahre 1454 begonnen. S. Bernardino da Siena (1380-1444) war ein Franziskaner und Prediger, der in L’Aquila wohnte und die Kongregation der Klosterbrüder von S. Bernardino gründete.
Die Bildung der Kirche wurde von S. Bernardinos Aquilaner Anhänger S. Giovanni da Capestrano und S. Giacomo della Marca geleitet und endete 20 Jahren später.
Die elegante Fassade ist dem Architekt Cola dell’Amatrice zugeschrieben und wurde mit den drei klassischen Ordnungen (Ionisch, Dorisch und Korinthisch) gebildet, um den Geist und die Orientierung jener Epoche zu vereinigen. Oben ist es möglich, die Monogramme der Bernhardiner zu sehen.
Drinnen im rechten Seitenschiff wurde ein Mausoleum errichtet, in dem der Körper des Heiligen aufbewahrt wird.